Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Mai 2026

Hinweis: Diese AGB sind ein Boilerplate-Entwurf und ersetzen keine juristische Prüfung. Bitte vor produktivem Einsatz mit einer Anwaltskanzlei abstimmen.

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung der desaloni-Plattform zwischen Mike Heinbuch (im Folgenden „Anbieter”) und gewerblichen Nutzern (im Folgenden „Salon”).

2. Vertragsgegenstand

Der Anbieter stellt dem Salon eine Software-as-a-Service-Lösung zur Verwaltung von Terminen, Kunden, Mitarbeitern und Services sowie zur Online-Buchung durch Endkunden zur Verfügung. Umfang und Beschränkungen ergeben sich aus dem gewählten Tarif.

3. Vertragsschluss

Der Vertrag kommt durch die Registrierung auf der Plattform und die Bestätigung der vom Salon angegebenen E-Mail-Adresse zustande. Mit der Registrierung erklärt der Salon, gewerblicher Nutzer im Sinne des § 14 BGB zu sein und volljährig zu sein.

4. Tarife und Zahlung

Der Starter-Tarif ist dauerhaft kostenlos. Der Pro-Tarif ist in zwei Abrechnungsperioden buchbar: 49 EUR pro Monat (monatliche Abrechnung) oder 468 EUR pro Jahr (jährliche Abrechnung, entspricht 39 EUR pro Monat — zwei Monate gegenüber der Monatszahlung gespart). Alle Preise verstehen sich zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer und werden jeweils im Voraus für die gewählte Periode abgerechnet. Die Plattform-Vermittlungsgebühr auf Online-Zahlungen beträgt 4 Prozent des Buchungsbetrags im Starter-Tarif und 1,8 Prozent des Buchungsbetrags im Pro-Tarif, jeweils netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.

5. Zahlungsabwicklung über Stripe Connect

Online-Zahlungen durch Endkunden werden ausschließlich über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe Limited (Irland) abgewickelt. Der Anbieter stellt dem Salon hierzu die technische Integration (Stripe Connect, Direct Charges) zur Verfügung; der Vertrag zur Zahlungsabwicklung kommt direkt zwischen dem Salon und Stripe zustande. Der Salon ist im Verhältnis zum Endkunden alleiniger Vertragspartner und Empfänger der Zahlung.

Der Anbieter ist kein Zahlungsdienstleister im Sinne des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes (ZAG). Zahlungseingänge fließen direkt auf das Stripe-Konto des Salons; der Anbieter erhält ausschließlich die in Ziffer 4 genannte Plattform-Vermittlungsgebühr, die Stripe automatisch an den Anbieter abführt. Auszahlungsmodalitäten, Rückbelastungen (Chargebacks), Refunds und steuerliche Pflichten des Salons richten sich ausschließlich nach dem Vertragsverhältnis zwischen dem Salon und Stripe.

Voraussetzung für die Nutzung der Online-Zahlung ist der erfolgreiche Abschluss des Stripe-Connect-Onboardings durch den Salon einschließlich der von Stripe verlangten Identifizierung (KYC). Der Anbieter hat auf die Entscheidungen von Stripe (Annahme, Ablehnung, Sperrung, Auszahlungszeitpunkt) keinen Einfluss.

6. Laufzeit und Kündigung

Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten zum Ende der gewählten Abrechnungsperiode (Monat bzw. Jahr) gekündigt werden. Es gibt keine Mindestlaufzeit und keine Setup-Gebühr. Die Kündigung kann über die Einstellungen im Pro-Bereich oder per E-Mail an info@desaloni.com erklärt werden.

7. Pflichten des Salons

  • Wahre und aktuelle Angaben zum eigenen Betrieb pflegen.
  • Zugangsdaten vertraulich behandeln.
  • Eigene rechtliche Pflichten (Impressum, Datenschutzerklärung, AGB gegenüber Endkunden) selbst erfüllen.
  • Nur Inhalte hochladen, an denen der Salon die nötigen Rechte hält.

8. Verfügbarkeit

Der Anbieter ist um eine Verfügbarkeit von 99 Prozent im Jahresmittel bemüht. Geplante Wartungsarbeiten werden, soweit möglich, außerhalb der üblichen Geschäftszeiten angekündigt und durchgeführt.

9. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Im Übrigen ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Eine Haftung für entgangenen Gewinn oder ausgefallene Termine ist ausgeschlossen.

10. Datenschutz

Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten regelt die Datenschutzerklärung. Auf Anfrage stellt der Anbieter dem Salon einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO zur Verfügung.

11. Änderungen der AGB

Änderungen dieser AGB werden dem Salon per E-Mail mit einer Frist von vier Wochen vor Inkrafttreten mitgeteilt. Widerspricht der Salon nicht innerhalb der Frist, gelten die Änderungen als akzeptiert. Im Fall des Widerspruchs steht dem Salon ein Sonderkündigungsrecht zu.

12. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.