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Saisonale Kampagnen ohne Druck

Weihnachten, Sommer, Schulanfang. Salons machen meist zu hektische Kampagnen oder gar keine. Was im Mittelmaß funktioniert.

30. Mai 2026 4 Min.
Saisonale Kampagnen ohne Druck

Saisonale Kampagnen können 20 bis 30 Prozent zusätzlichen Umsatz in den entsprechenden Monaten bringen. Aber nur, wenn sie ehrlich sind und nicht nach Discount-Schreierei klingen.

Drei Saisons, die fast immer Sinn ergeben

  • Vorweihnachten (Mitte November bis Mitte Dezember): Geschenkgutscheine, Festtags-Termine
  • Hochsommer (Juli und August): kühlende Treatments, Urlaubs-Vorbereitung
  • Schulanfang (Ende August bis Mitte September): Familien-Termine, neue Frisur für den Job-Start

Wie du deinen Kunden Bescheid sagst

Eine kurze Mail (oder SMS) an Stammkunden, ein Banner auf der Buchungsseite, ein Hinweis am Tresen. Mehr brauchst du nicht. Wichtig: nicht alle drei Kanäle gleichzeitig hochfahren, sondern progressiv.

Was du nicht machen solltest

  • 20-Prozent-Discounts auf Standard-Services (zieht die falschen Leute an)
  • Push-Notifications oder tägliche E-Mails (entwertet jede weitere Mail)
  • FOMO-Sprache (Nur noch heute, Letzte Chance, etc.)

Saisonale Kampagnen funktionieren am besten, wenn sie gefühlt nicht nach Kampagne aussehen. Stammkunden bekommen das mit, ohne dass es laut ist.


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